Schwerpunkt

Das eLab

Technik und Tüfteln

Als hauseigenes Innovationslabor leistet das eLab von TRIAD Berlin technologische Grundlagenarbeit. Denn hier haben Tüftler und Denker den Freiraum, aktuelle technische Entwicklungen zu recherchieren und neuartige Geräte, Funktionselemente oder Anwendungen experimentell zu entwickeln und zu erproben. Dabei entstehen Ideen für Weiterentwicklungen oder für neue Kombinations- und Einsatzmöglichkeiten. Diese prüfen die Produkt- bzw. Interaction Designer und Techniker schließlich auf ihre Praxistauglichkeit. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit stellt das eLab den TRIAD Kollegen aller Bereiche in regelmäßigen Präsentationen vor und liefert so wertvolle Denkanstöße für die kreative Projektarbeit. Die Erfahrungen aus den Projekten fließen wiederum zurück in die Entwicklung und sorgen für einen kontinuierlichen Optimierungsprozess. Das eLab ist somit nicht nur Prototypenlabor und interaktive Ausstellung, sondern vielmehr ein Ort der Inspiration, Innovation und Ideenreifung. Hier wird der Unternehmensleitsatz EXPLORE. PLAY. TRANSFORM. in allen Facetten umgesetzt.

 

Ein Beispiel für die Arbeit des eLab ist das Experimentieren mit kapazitiven Sensoren. Dabei handelt es sich um eine Technologie, die gewöhnlich in Touchscreens oder Tablets eingesetzt wird. Im eLab wird daraus eine Streichelzone für die Cube Cat, einer zweieinhalb Meter hohen Katzenskulptur aus Kartonwürfeln. Wer ihr über die Nase streicht, dem streckt sie unter Schnurren die Pappzunge heraus – mit einer Überraschung zum Mitnehmen darauf. Der Berührungssensor ist dabei unsichtbar hinter der Kartonage verbaut: Er löst den Mechanismus nicht durch direkte Berührung aus, sondern indem er allein die Nähe einer Hand oder eines Fingers auf der Kartonoberfläche registriert. Mit diesem interaktiven Exponat präsentierte sich das eLab im September 2013 bei der Designausstellung WE CREATE BERLIN.

Auch an der Eingangstür des eLab lädt eine modifizierte Cube Cat zum Eintreten und Entdecken des interaktiven Prototypenlabors ein. Das Projekt ALight ist ein weiteres Beispiel dafür, wie das eLab fortschrittliche Ideen entwickelt und umsetzt. Die einzelnen Gebäude eines  Architekturmodells können hier mit bloßem Fingerzeig zum Leuchten gebracht werden. Möglich macht dies ein sogenannter Leap-Motion-Controller; eine Kamera, welche die Position jedes Fingers im Raum erfasst, virtuell nachbildet und die genaue Richtung berechnet, in die er deutet. Die Ansteuerung der farbigen Lichter ist jedoch nur ein Anwendungsbeispiel von vielen; ALight kann darüber hinaus z.B. auch Bildschirme, Tonquellen oder kinetische Installationen aktivieren. Das bietet ein weites Feld an Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten für alle Bereiche und Skalierungen wie z.B. bei Messen, Ausstellungen und Events. Weitere erfolgreiche Projekte des eLab sind unter anderem die Entwicklung interaktiver, eigenständig beweglicher Deckenleuchten sowie die kontinuierliche Recherche zum Thema Augmented Reality und der begleitenden Entwicklung eigener prototypischer Anwendungen für Displaybrillen.