Infopavillon

Humboldt-Box

Eine Schatzkammer im Herzen der Stadt

Die Humboldt-Box soll ab 2010 als temporäre Architektur auf dem zentralen Berliner Schlossplatz für mindestens fünf Jahre über Bau und Nutzung des neuen Humboldt-Forums informieren. TRIAD Berlin und KSP Engel&Zimmermann legen einen gemeinsamen Entwurf vor.

 

  • Kunde
  • Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH
  • Ort:
  • Berlin
  • Jahr:
  • 2009

Der Entwurf sieht eine doppelwandige Fassade vor, die durch ihre goldene Hülle eine Art Schatzkammer bildet. An drei Seiten des Baukörpers verläuft eine integrierte Kommunikationsfläche aus einem LED-Band und Licht. Beinahe vier Meter hohe Projektionsflächen können sowohl fiktive Stimmungen vermitteln, die nur von weitem als zusammenhängende Bilder erkennbar sind, als auch das Leben im Gebäude selbst nach außen übertragen. Die teils transparente Süd-West Fassade ermöglicht Ausblicke auf das Baugeschehen. Im Inneren des großen Quaders werden die indigenen Kulturen fremder Kontinente thematisiert. Der breite Treppenaufgang und die halbetagig um einen Lichthof angelegten Ausstellungsflächen laden die Besucher ein, sich sowohl mit diesen einzigartigen Berliner Sammlungen als auch mit den Planungen zum Humboldt-Forum zu beschäftigen.

 

Die Raumanordnung der Humboldt-Box ermöglicht Sichtbeziehungen zwischen den einzelnen Halbetagen, sodass die Betonung auf dem Dialog aller Kulturen liegt. Der gemeinsame Entwurf von TRIAD Berlin und KSP Engel&Zimmermann für den Bau und Betrieb der Humboldt-Box auf dem Schlossplatz in Berlin-Mitte unterliegt nur knapp dem erstplazierten Angebot.