"Mir ging es unter die Haut", sagte der Bundespräsident über die Schau, die auf eine drastische Darstellung setzt. Sie schaffe ein Bewusstsein für die Umweltproblematik.
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Frankfurter Allgemeine, 21.05.2010
Bilder einer Großstadt im 21. Jahrhundert: Für die Dokumentation "24h Berlin" waren zeitgleich 80 Drehteams in der Hauptstadt unterwegs. Sie zeigen die Stadt in ihrer ganzen Wild- und Schönheit.
Leider trifft man nur noch gelegentlich Menschen, die verrückt genug sind, unmögliche Dinge zu denken. Das Unmögliche dann auch Wirklichkeit werden zu lassen ist noch um ein Vielfaches seltener. In Berlin jedoch blitzt diese Art von kreativen Sternschnuppen immer wieder auf. Berlin ist der Ort, an dem eine besondere Energie in den Köpfen von vielen Menschen gespeichert ist – nämlich Dinge einfach mal radikal anders zu machen.
Ein Film oder ein Fernsehprogramm entsteht für gewöhnlich mit einer Kamera und einem Regisseur. Was passiert aber, wenn plötzlich 80 Alphatiere – die normalerweise ihre eigenen Projektideen filmisch umsetzen – aufmarschieren und 24 Stunden ihre Augen scharf stellen, um das Leben von Berlin zu dokumentieren? Genau das war am Anfang die Idee des Projekts: Ein Tag im Leben dieser Stadt wird von 160 Augen durchforstet. Geht das denn überhaupt? Aber ich bin schon mittendrin. Ich muss noch mal von vorn anfangen.
Welt online, 03.09.2009
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"Mir ging es unter die Haut", sagte der Bundespräsident über die Schau, die auf eine drastische Darstellung setzt. Sie schaffe ein Bewusstsein für die Umweltproblematik.
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Frankfurter Allgemeine, 21.05.2010