Bereits vier Millionen Besucher machten sich in den vergangenen drei Monaten auf die visuelle und
akustische Reise durch den zentralen Themenpavillon „Urban Planet“. Bis zu 73.000 Besucher täglich erlebten bisher das Höllenszenario das die Menschheit erwartet, wenn nicht bald konkrete und zukunftsweisende Lösungen umgesetzt werden. Architektur, Szenografie, eindrucksvolle Medieninstallationen und Soundeffekte untermalen die eindringliche Botschaft des Pavillons, umweltbewusst zu handeln, bevor es zu spät ist. Die Besucher werden für die Notwendigkeit eines ökologischen Umdenkens sensibilisiert.
Auch zahlreiche Politiker, Journalisten, Unternehmer, Länderdelegationen, Spitzenverbände und Stiftungen aus Deutschland gehörten zu den prominenten Besuchern des „Urban Planet“. Von Chinas Staatspräsident Hu Jintao und Bundespräsident a.D. Horst Köhler über Renate Künast, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf und Cornelia Pieper, Staatsministerin im Auswärtigen Amt bis hin zu deutschen Länderdelegationen – sie alle waren begeistert von der emotionalen Bildsprache und der klaren Aussage des „Urban Planet“.
„Unser Versuch die komplexen Prozesse der Urbanisierung und die Problematik der Umweltzerstörung in verständliche Bilder und eine allgemeine Sprache zu übersetzen ist aufgegangen. Die durchweg positive Resonanz der Besucher hat uns ermutigt das Format des „Urban Planet“ weiterzudenken und eine neue Form von Science Centern in China zu entwickeln.“, so Lutz Engelke, Geschäftsführer Triad Berlin.
Die Expo 2010 in Shanghai kann noch bis zum 31. Oktober 2010 besucht werden.